Grüne Netzpolitik geht am 28.06 in die nächste Runde – diesmal im Fokus: RFID

RFID-Chips sind Funk-Chips: Radio-Frequency-IDentification. Es sind minimierte passive Datenträger, die bald in jedes Konsumgut eingefügt werden und den Strichcode ersetzen sollen. RFID-Leseantennen senden elektromagnetische Strahlen aus, welche kontaktlos und unbemerkt ohne Sichtkontakt den RFID-Chip bis zu einer Entfernung von 7 Metern automatisch auslesen. Das ermöglicht das ‚tracking’ von Produkten und die individuelle Zuordnung zu Konsumenten. Im Rahmen von automatisierter Lagerhaltung und Logistik ist dieses von Vorteil und ermöglichst rasant schnelles Produkthandling – im Rahmen des Datenschutzes ein potentielles Überwachungsdesaster.

Programm:

  • Begrüßung: Volker Ratzmann , Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die
    Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
  • Einführung und Moderation: Astrid Schneider , verbraucherpolitische Sprecherin
  • Florian Walther, Chaos Computer Club, StudiVZ (Vorführung RFID-Technik)
  • Rena Tangens, FoeBuD e.V Bielefeld, Art d’Ammeublement (Initiierte mit dem FoeBuD den ersten Konsumentenprotest gegen RFID)
  • Zorah Marie Bauer, Mobile-Art (Medienkünstlerin)
  • Dr. Andrea Huber, Informationsforum RFID e.V. (Industrievertretung)
  • Dr. Hanns- Wilhelm Heibey, Stellvertreter des Berliner Beauftragten für Datenschutz
  • Zusammenfassung und Fazit: Benedikt Lux, Innenpolitischer Sprecher, Sprecher für Demokratie und Datenschutz

Im Anschluss: Ausklang bei Getränken, Brezel und Fussball

Bitte bringen Sie Ihren neuen RFID-Reisepass oder Karten mit RFID-Chip mit für eine RFID-Chip-Leseprobe vor Ort durch den CCC.

Zeit: Montag, den 28. Juni – 18:00 – 20:30 Uhr

Ort: Niederkrichnerstraße 5, 10111 Berlin – Raum 311 – S+U-Bahn Potsdamer Platz

Über :

Katharina Maria Nocun setzt sich viel und gerne für eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter ein - und das auch noch parteiunabhängig.

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Dieser Artikel wurde am 22. Juni 2010 verfasst und unter der Rubrik Gastbeiträge,Termine eingeordnet. Hier findest Du die Trackback-URL des Artikels. Bislang wurden 2 Kommentae verfasst, den RSS-Feed der Kommentare findest Du hier.

2 Kommentare

  1. Hallo zusammen, ich habe da eine konkrete Frage: RFID Chips können ausgelesen werden! Ohne große technische Hilfsmittel bis zu einer Entfernung von circa 10-15m. Welche Daten sind auf dem RFID-Reisepass gespeichert? Wie kann ich mich gegen unberechtigtes Auslesen schützen?
    Ich möchte gerne hier die Grünen in München auf dieses Thema sensibilisieren und hoffe auf hilfreiche Informationen.
    Vielen Dank und Gruß nach Berlin.
    Klaus Fenzl
    OV Schwabing Bündnis90/Die Grünen München

  2. Hallo Klaus,
    ich habe Dir, da es eine recht lange Antwort mit einige Links geworden ist, eine Email geschickt.
    Viele Grüße nach Schwabing!

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