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Konstantin v. Notz ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. In der 17. Wahlperiode war er innen- und netzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und Obmann der Grünen in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ sowie Mitglied der IuK-Kommission. Seit der 18. Wahlperiode ist Konstantin stellvertretender Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion. In den beiden vergangenen Wahlperioden war Konstantin  Sprecher für Netzpolitik, in der 18. Wahlperiode zudem Obmann im Ausschuss „Digitale Agenda“ und Obmann im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Überwachungs- und Gehemdienstaffäre sowie Mitglied des Innenausschusses. In der 19. Wahlperiode ist Konstantin zudem stellvertretender Vorsitzender des parlamentarischen Kontrollgremiums, das die Arbeit der Nachrichtendienste kontrolliert, Mitglied des Innenausschusses. Konstantin ist in Frankfurt aufgewachsen, hat dort seinen Zivildienst in der Bahnhofsmission absolviert und ist, nachdem er Studium und Promotion abgeschlossen hatte, als junger Anwalt nach Schleswig-Holstein zurückgekehrt. Dort hat er sich u.a. bei Transparency International, dem Anwaltsnotdienst und den Grünen engagiert.

Tabea Rößner (geboren 1966, Mitglied des deutschen Bundestages, Journalistin) war lange Zeit medienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion und hat sich im Bundestag besonders für die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stark gemacht. Sie hat nach dem Fall von Nikolaus Brender das von den Grünen angestrebte Normenkontrollverfahren initiiert, das den ZDF-Staatsvertrag überprüfen soll. In der 19. Wahlperiode ist Tabea netzpolitische Sprecherin und Sprecherin für Verbraucherschutz sowie Leiterin der AG Digitalpolitik der Fraktion.

Tabea hat Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Journalistik und Öffentliches Recht in Köln, Frankfurt am Main und Mainz studiert. Vor ihrem Bundestagsmandat hat Tabea mehr als zehn Jahre als Redakteurin bei der Kindernachrichtensendung logo! und als freie Autorin für verschiedene Medien gearbeitet. Tabea hat zwei Kinder und lebt in Mainz und Berlin.

Jan Philipp Albrecht war viele Jahre Abgeordneter im Europäischen Parlament. Seit 2014 war er stellvertretender Vorsitzender im Innen- und Justizausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments. Außerdem koordinierte er die Grüne Europafraktion für den Sonderausschuss zur Bekämpfung des Terrorismus. Als Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments für die EU-Datenschutzgrundverordnung verhandelte er mit der Europäischen Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission über ein einheitliches Datenschutzrecht für die EU. Derzeit ist Jan Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein.

Jan wurde im Jahr 1982 in Braunschweig geboren und wuchs im nahegelegen Wolfenbüttel auf. 2009 trat er als jüngster deutscher Abgeordneter in das Europäische Parlament ein und vertritt seitdem die Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Der ehemalige Sprecher der Grünen Jugend hat sich mit seinem Einsatz für Bürgerrechte im digitalen Zeitalter schnell als Grüner Innen- und Justizexperte hervorgetan.

Von 2003 bis 2008 studierte Jan in Bremen, Brüssel und Berlin Jura mit dem Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht. Er schloss er sein Studium mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Bis zur Wahl in das 7. Europäische Parlament spezialisierte Jan sich im Rahmen eines DAAD-geförderten Postgraduiertenmaster (LL.M.) in IT-Recht an den Universitäten Hannover und Oslo. Neben seiner Abgeordnetentätigkeit lehrt er regelmäßig Europäische Rechtsinformatik an der Universität Wien.

Malte Spitz  (Jahrgang 1984) war von 2006 bis 2013 eines von sechs Mitgliedern im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Seit Herbst 2013 sitzt er im Parteirat der Grünen und er war viele Jahre lang Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Medien und Netzpolitik. Er ist einer der Gründer und Generalsekretär der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die sich mit strategischer Prozessführung für Grund- und Menschenrechte einsetzt. Im Mittelpunkt seiner Aktivitäten stehen die Themen Bürgerrechte, Netz- und Medienpolitik. Malte Spitz studiert Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Er ist unter anderem Mitglied im Chaos Computer Club (CCC) und bei Borussia Dortmund. Im Jahr 2014 erschien sein Buch „Was macht ihr mit meinen Daten?“ und 2017 „Daten – Das Öl des 21. Jahrhunderts? Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter“, beide bei Hoffmann und Campe.