Reportage über Verbindungsdaten von Malte Spitz für Grimme Online Award nominiert

Soeben wurden die Nominierten für den Grimme Online Award 2011 bekannt gegeben. Die Nominierungen halten einige Überraschungen parat. Neben vielen interessanten Projekten und Reportagen wurde auch der Bericht von @zeitonline „Verräterisches Handy: Was Vorratsdaten über uns verraten“ (ebenfalls Kategorie „Spezial“), mit den Handy-Verbindungsdaten v. @maltespitz, Autor auf gruen-digital, für den Grimme Online Award 2011 nominiert.

Soeben wurden die Nominierten für den Grimme Online Award 2011 bekannt gegeben. Die Nominierungen halten einige Überraschungen parat.

Neben dem lawblog von Udo Vetter (in der Kategorie „Information“), neusprech.org, einem Projekt von Kai Biermann und einigen Mitstreitern (Kategorie „Wissen und Bildung“) und dem GuttenPlagWiki (Kategorie „Spezial“) wurde auch der Bericht von @zeitonline „Verräterisches Handy: Was Vorratsdaten über uns verraten“ (ebenfalls Kategorie „Spezial“), mit den Handy-Verbindungsdaten von @maltespitz, Autor auf gruen-digital, für den Grimme Online Award 2011 nominiert.

Auf der Seite des Grimme Instituts, wo Ihr eine Übersicht aller nominierten Projekte findet, heißt es:

„Der Politiker Malte Spitz hat sechs Monate seiner bei einem Telefonanbieter gespeicherten Vorratsdaten „ZEIT ONLINE“ zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten entstand eine interaktive Karte, auf der die Nutzer alle Aufenthaltsorte, Telefonate und SMS des Politikers nachvollziehen können. Angereichert wurde die Visualisierung mit frei verfügbaren Inhalten aus dem Internet – Tweets oder Blogeinträgen – von Malte Spitz. Die Zusammenstellung der Inhalte verdeutlicht, wie leicht sich mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung ein individuelles Profil anlegen lässt.“

Hintergrund:
Der Grimme Online Award wird seit dem Jahr 2001 vom Grimme-Institut verliehen. In den insgesamt vier Kategorien werden insgesamt maximal acht Preise vergeben.

Eine unabhängige Nominierungskommission und eine Jury aus Journalisten, Medienwissenschaftlern, Internet-Experten und Fachleuten aus Kultur und Bildung bewerten sowohl inhaltliche, funktionale als auch gestalterische Aspekte. Sie orientieren sich bei der Beurteilung an internetspezifischen Bewertungsmaßstäben. Zudem spielen auch journalistische Qualität, soziale Verantwortung und gesellschaftliche Relevanz eine Rolle.

Im Statut zum Grimme Online Award finden Sie weitere Informationen zu den Grundsätzen, den Kategorien, dem Publikumspreis, dem Wettbewerb, zum Vorschlagen, dem Bewertungsverfahren und den Bewertungskriterien.

Der Grimme Online Award Information zeichnet herausragende Beiträge aus, die demonstrieren, wie das Internet für aktuelle Formen des Online-Journalismus und der Informationsvermittlung, für vertiefende Analysen und Reportagen, aber auch für publizistische Kritik und Kontrolle oder publizistisch relevante Service-Leistungen eingesetzt werden kann.

Der Grimme Online Award Wissen und Bildung zeichnet beispielhafte Internet-Angebote aus, die der Vermittlung von allgemein relevanten Wissensinhalten dienen und einen Beitrag für gesellschaftliche Bildung, Beratung und Aufklärung leisten.

Der Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung zeichnet herausragende Online-Angebote aus, die hochwertige Formate sowie kreative Konzepte der Kulturvermittlung und Unterhaltung entwickeln. Unterhaltung muss auf hohem inhaltlichen und formalen Niveau geboten werden.

Der Grimme Online Award Spezial prämiert innovative und qualitativ herausragende Konzepte und Beispiele für publizistisch relevante Web-Angebote sowie publizistische Einzelleistungen von besonderer Qualität, die den ersten drei Kategorien nicht zuzuordnen sind.

Im Rahmen des Grimme Online Award wird ein eigener Publikumspreis verliehen. Auf der Basis der zum Grimme Online Award nominierten Vorschläge können alle Nutzer das von ihnen favorisierte Web-Angebot auswählen.

Die Informationen über den Award sind der Seite des Grimme Instituts entnommen.