Grüne Europafraktion beschließt Position zum Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Das Internet verändert den Umgang mit Wissen und Kultur. Die Grüne Europafraktion hat nach einer etwa einjährigen, von Jan koordinierten Debatte nun eine neue Position zur Reform des Urheberrechts beschlossen. Grundsätzlich geht es uns darum, die durch das Internet ausgelösten Transformationen der Erstellung, Verteilung und Vergütung von kreativen Werken positiv auszugestalten und einen Ausgleich zwischen den Interessen der KünstlerInnen und AutorInnen einerseits sowie der NutzerInnen und BürgerInnen andererseits zu erreichen.

Das Internet verändert den Umgang mit Wissen und Kultur. Die Grüne Europafraktion hat nach einer etwa einjährigen, von Jan koordinierten Debatte nun eine neue Position zur Reform des Urheberrechts beschlossen. Grundsätzlich geht es uns darum, die durch das Internet ausgelösten Transformationen der Erstellung, Verteilung und Vergütung von kreativen Werken positiv auszugestalten und einen Ausgleich zwischen den Interessen der KünstlerInnen und AutorInnen einerseits sowie der NutzerInnen und BürgerInnen andererseits zu erreichen.

Wir wollen daher die Stellung der UrheberrechtsinhaberInnen insbesondere gegenüber kommerziellen VerwerterInnen stärken und gleichzeitig die Kriminalisierung des eindeutig nicht-kommerziellen Tauschens beenden. Die überlangen Laufzeiten des Urheberrechts sollen reduziert werden, damit Werke der Allgemeinheit früher zur Verfügung stehen. Auch Flatrate-Modelle bleiben für uns eine Option, die wir aber noch immer lebhaft und kontrovers debattieren. Der Beschluss wird in Kürze auch in weiteren Sprachen inklusive Deutsch zur Verfügung stehen. Er ist die Grundlage für weitere Debatten und Entscheidungen, die die Fraktion im Rahmen der nun kommenden konkreten Reformvorschläge auf EU-Ebene führen und treffen wird.

Weiterführende Informationen:

UPDATE 23.11.2011:

Nun liegt auch eine deutsche Übersetzung des Positionspapiers zur Reform des Urheberrechts (pdf, 51 KB) vor.