Künstliche Intelligenz entwickelt sich derzeit rasant. Die leistungsfähigsten KI-Modelle kommen heute vor allem aus den USA und China. Damit stellt sich für Europa zunehmend die Frage, wie durchaus ernste Risiken minimiert, technologische Souveränität gesichert und Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern und Infrastrukturen verringert werden können.
Braucht Europa dafür ein eigenes KI-Spitzenmodell, ein sogenanntes „Frontier Model“, das mit den weltweit führenden Modellen mithalten kann? Oder gibt es andere, vielleicht realistischere Wege, um auch im KI-Zeitalter technologisch handlungsfähig und selbstbestimmt zu bleiben?
Darüber diskutiert Rebecca Lenhard MdB, Sprecherin für Digitales und Staatsmodernisierung der Grünen Bundestagsfraktion, gemeinsam mit Konstantin von Notz MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und zwei profilierten Stimmen der aktuellen KI-Debatte:
- Frederike Kaltheuner, Expertin für KI-Industrie und Geopolitik
- Dr. Philip Fox, European AI Policy Lead am KIRA Center und Mitautor von „Europe 2031“
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, welche eigenen technologischen Fähigkeiten Europa tatsächlich braucht und welche politischen Weichen jetzt gestellt werden müssen, damit Europa auch im KI-Zeitalter selbstbestimmt handeln kann.
Online-Fachgespräch zu „KI made in Europe: Braucht Europa ein eigenes Spitzenmodell?“
14. September 2026, 18:00 bis 19:00 Uhr (digital)
Fachgespräch bildet Auftakt für KI-Reihe
Das Fachgespräch bildet den Auftakt einer neuen öffentlichen Online-Fachgesprächsreihe von Rebecca Lenhard, MdB. In regelmäßigen Gesprächen mit weiteren Abgeordneten und KI-Expert*innen sollen zentrale politische, gesellschaftliche und technologische Fragen rund um Künstliche Intelligenz vertieft diskutiert werden.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an rebecca.lenhard@bundestag.de. Der Link zur Online-Veranstaltung wird am Veranstaltungstag per E-Mail verschickt.
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