Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung zu Repräsentation & Beteiligung

Viele politisch Handelnde sehen heute die Chance, das Gespräch mit der Bürgergesellschaft zu beleben, Konflikte gar nicht erst hochkochen zu lassen und zu besseren politischen Ergebnissen zu kommen. Protest und Beteiligungsbegehren sind aber oft genug auch eine Provokation und Verunsicherung für die Repräsentant/innen. Ärger entsteht auch aus womöglich unerfüllbaren Erwartungen gegenüber Verwaltung und Politik. Am Freitag, dem 29. November 2013, findet zwischen 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin (Schumannstraße 8) eine sehr interessante Veranstaltung zu den Themen Repräsentation und Bürgerbeteiligung statt.

Am Freitag, dem 29. November 2013, findet zwischen 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin (Schumannstraße 8) eine sehr interessante Veranstaltung zu den Themen Repräsentation und Bürgerbeteiligung statt.

Aus der Einladung:

Neuer Wind zwischen Amtsstuben und Bürger/innen!

Viele Politiker/innen und Amtsleiter/innen sehen heute die Chance, das Gespräch mit der Bürgergesellschaft zu beleben, Konflikte gar nicht erst hochkochen zu lassen und zu besseren politischen Ergebnissen zu kommen. Protest und Beteiligungsbegehren sind aber oft genug auch eine Provokation und Verunsicherung für die Repräsentant/innen. Ärger entsteht auch aus womöglich unerfüllbaren Erwartungen gegenüber Verwaltung und Politik.

Viele Akteur/innen experimentieren und machen gute Erfahrungen vor allem auf kommunaler Ebene, mit Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auch auf Ebene von Bundesländern. Die Fachtagung fragt nach einem Zwischenstand: Welche Erfahrungen machen wir praktisch und wissenschaftlich, wenn Repräsentation und Beteiligung sich treffen? Welche Ideen bringen uns weiter?

Programm:

14 Uhr Begrüßung und Einführung
Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung, Referentin Demokratie

14:15 Uhr Vortrag (engl.) & Debatte:
Prof. Thamy Pogrebinschi, WZB

Die pragmatische Wende der Demokratie. Warum und wie in Lateinamerika Repräsentation und Partizipation miteinander verbunden werden – und was wir daraus lernen können

Repliken:

  • Prof. Winfried Thaa, Uni Trier
  • Prof. Patrizia Nanz, KWI Essen/ participedia.net
  • Gisela A. Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg

15:30 Kleine Pause

15:45 Uhr Good Practice! – Einblicke & Debatten

  • Niombo Lomba, Leiterin der Stabsstelle der Staatsrätin Gisela Anna Erler: Baden-Württemberg: Innovatives „Beteiligung-lernen“ der Repräsentant/innen
  • Pia Schellhammer MdL, Vorsitzende der Landtagsenquete „Bürgerbeteiligung“: Rheinland-Pfalz: Repräsentation lernt mit Hilfe einer Landtags-Enquete
  • Prof. Jan van Deth, MZES (Zusage): Wie gut kommunizieren Bürger/innen  und repräsentative Institutionen? Erkenntnisse aus dem Demokratie-Audit der Stadt Mannheim

17:20 Uhr
Lessions learned! – und wie geht’s weiter? Feedback der Expert/innen und Teilnehmer/innen

Ab 18:00 Uhr
Gespräche bei Imbiss und Getränken

Hier findet Ihr ein detailliertes Programm und einen Link zur Anmeldung zur Veranstaltung.