„Whistleblowing for Change“ – Internationale Whistleblowing-Konferenz

Gesetze zum Schutz der Whistleblowers sind entscheidend, damit diese vor Vergeltungen geschützt werden und über zuverlässige Wege verfügen, Information über aufgedeckte Fehlverhalten offenzulegen. Nur so können Enthüllungen zu positiven Veränderungen führen. Die Konferenz "Whistleblowing for Change" bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, ihre Aktionen zur Förderung von Schutzgesetzen für Whistleblowers zu präsentieren. Außerdem soll diskutiert werden, wie ihre Bemühungen durch die internationale Zusammenarbeit gestärkt werden können.

Am morgigen Montag, dem 11. März 2013  findet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstraße 8) in Berlin zwischen 8:00 und 18:00 Uhr eine internationale Konferenz der Stiftung in Kooperation mit Transparency International zum Thema „Whistleblowing“ statt.

Die Konferenz „Whistleblowing for Change“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, ihre Aktionen zur Förderung von Schutzgesetzen für Whistleblowers zu präsentieren. Außerdem soll diskutiert werden, wie ihre Bemühungen durch die internationale Zusammenarbeit gestärkt werden können.

Aus der Einladung:

Gesetze zum Schutz der Whistleblowers sind entscheidend, damit diese vor Vergeltungen geschützt werden und über zuverlässige Wege verfügen, Information über aufgedeckte Fehlverhalten offenzulegen. Nur so können Enthüllungen zu positiven Veränderungen führen. Es geht darum, Bürgerinnen und Bürgern sichere Alternativen zum Schweigen zu verschaffen. Und das weltweit.

Ablauf:

8:00-8:40 Kaffee und Registrierung

8:30-9:00 Willkommensworte und Einführung

  • Michael Stognienko, Heinrich Böll Stiftung
  • Anne Koch, Transparency International Secretariat
  • Mark Worth, Transparency International Secretariat

9:00-10:00 Einen Schritt weiter gehen: Afrika, Asien-Pazifik und Nahost

  • Alison Tilley, Open Democracy Advice Centre, Südafrika
  • A.J. Brown, Transparency International Australia / Griffith Law School, Australien
  • Venkatesh Nayak, Commonwealth Human Rights Initiative, Indien
  • Marie Ghantous, Lebanese Center for International Studies, Libanon

Moderator: Mark Worth, Transparency International Secretariat

10:00-11:00 Den privaten Sektor mit ins Boot holen

  • Björn Rohde-Liebenau, RCC Risk Communication Concepts, Deutschland
  • Wendy Addison, Ethicability, UK
  • Kenan Tur, Business Keeper AG, Deutschland

Moderator: Reuben Guttman, Grant & Eisenhofer, USA

11:00-12:00 Einen Schritt weiter gehen: Fokus auf Deutschland

  • Angelika Pohlenz, Generalsekretärin, Internationale Handelskammer Deutschland
  • Ingrid Hönlinger, Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/Die Grüne
  • Dr. Christian Humborg, Transparency International Deutschland
  • Marie Seyboth, DGB

Moderatorin: Annegreth Falter, Journalistin

12:00-13:15 Mittagessen

13:15-13:45 Keynote

  • Mark Cohen, Office of Special Counsel, USA

13:45-14:45 Einen Schritt weiter gehen: Amerika

  • Bea Edwards, Government Accountability Project, USA
  • Franz Chevarria, Organization of American States, Peru
  • Angela Canterbury, Project on Government Oversight, USA

Moderator: Mark Worth, Transparency International Secretariat

14:45-15:45 Einen Schritt weiter gehen: Europa

  • Nevena Ruzic, Office of the Commissioner for Public Information, Serbien
  • Elena Panfilova, Transparency International Russland
  • Simona Habic, Transparency International Slowenien
  • Anna Myers, Group of States against Corruption (GRECO)

Moderatorin: Anja Osterhaus, Transparency International Secretariat

15:45-16:00 Filmausschnitt: “The War on Whistleblowers”

16:00-16:30 Kaffeepause

16:30-17:30 Offene Diskussion

Moderator: Roberto Perez-Rocha, Transparency International Secretariat

17:30-18:00 Schlusswort und Ausblick

Anmeldung:

Auf den Seiten der Stiftung könnt Ihr Euch direkt anmelden. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird auf den Seiten der Heinrich-Böll-Stiftung gestreamt. Die Konferenzsprache ist Englisch, wobei es eine Simultanübersetzung Englisch-Deutsch geben wird.